KONZEPTE & REALISIERUNG 

Es ist erst einige Jahre her, da gab es plötzlich überall den Bubble-Tea oder Frozen Joghurt. Erinnern Sie sich daran noch? Kaum, denn solche kurzen Modeerscheinungen kommen und gehen einfach zu schnell. Die vielen Schulden, welche die Betreiber mit solchen Konzepten eingefahren haben, müssen aber immer noch abgetragen werden.

Modeerscheinungen, die plötzlich in aller Munde sind, hegen auch den Wunsch damit Geld zu verdienen, aber es ist eine gefährliche Sache. Eben noch da und schon nicht mehr gefragt. Zu schnell wird es mit einem Trend verwechselt, der eine durchaus lange Zeit präsent ist und nachhaltig ganze Bereiche der Gastronomie verändert.

Wer heute überleben will, braucht ein Konzept, was mit den Trends harmonisiert. Und davon gibt es reichlich, wenn sie denn wahrgenommen werden. Denn manche sind so alltäglich, dass sie kaum auffallen. Kaffee wurde immer schon getrunken, auch wenn Jahrzehnte als reines Filterprodukt. Später gab es dann Espresso beim Italiener aus einem fauchenden Ungetüm unter viel Druck. Durch die Kolbendruckmaschinen waren plötzlich unzählige Varianten des Kaffees möglich und heute wird mit Milchschaum, Ornamenten oder Aromen schon die Zubereitung zelebriert. Kaffee liegt auch weiter im Trend und ein Ende ist nicht in Sicht. Es mögen sich Zubereitungsformen ändern oder dem Angebot werden zusätzliche Attribute verliehen, was die Aufmerksamkeit noch steigert. Durch Fair-Trade, Bio-Herstellung und andere Faktoren, kann sich das Produkt Kaffee sogar teilweise aus der Masse etwas hervorheben.

Im Gegensatz zu Bio, was es schon seit über dreißig Jahren gibt und dennoch immer noch eher einen kleinen Marktanteil abdeckt, ist z.B. Regionalität sprunghaft angestiegen. In Zeiten der Globalisierung trafen hier verschiedene Faktoren aufeinander. Muss alles um die halbe Welt transportiert werden, wenn ich es in der Nachbarschaft auch bekomme? Und damit verbunden war eine Rückbesinnung in der Küche, die wieder einheimische Gerichte neu interpretierte. Verbände wie Alpengipfel, Slow-Food oder Feinheimisch gewannen schneller Partnerbetriebe als der gesamte Biobereich in all den Jahrzehnten. Und eine Bio-Avocado aus Chile kämpft nun plötzlich eher mit einem Imageproblem.

Es gibt eine  Vielzahl an Trends. Manche werden sogar unser Essverhalten nachhaltig völlig verändern und Bestehendes verdrängen. Aber wie gestalte ich daraus ein Konzept?

Der Gastronomie geht es derzeit gar nicht gut. Gerade auf dem ländlichen Bereich, der sich ausdünnt und das Gasthaus mit Stammtisch und Skatrunde nicht mehr gefragt ist, setzt ein großes Sterben der Wirtsstuben ein. Und in den großen Städten dominiert ein Überangebot, wo wöchentlich neue Betriebe eröffnen und andere ebenso schnell wieder schließen. 

Dazu kommt der Fachkräftemangel, der schon jetzt gastronomische Betriebe in die Knie zwingt. Und dennoch ist immer Platz für ein gutes Konzept. 

Wir haben viele gastronomische Betriebe erfolgreich beraten. Am Anfang steht eine Analyse des Ist-Zustandes. Dann beschäftigen wir uns mit den Zielgruppen, Veränderungen im Einzugsgebiet, Kalkulationen, der Inneneinrichtung und vielen anderen Faktoren. Sie holen uns hinzu, aber wir überlegen und gestalten alles gemeinsam. Denn Sie müssen überzeugt sein und das Konzept mittragen, realisieren und erfolgreich darbieten. 

Sehen Sie unsere Gastronomieberatung als Impulsgeber, der eine neue Zündung hervorruft. Als Querdenker, der Ihnen andere Perspektiven aufzeigt. Manchmal bedarf es einfach etwas Mut und dann sind wir als Partner an der Seite. Die Vorstellung, dass aus einem Schnitzellokal plötzlich eine Tapas-Bar werden kann, mag anfangs merkwürdig klingen. Wenn aber das Weinangebot stimmt, die Leckereien aus der Küche ankommen, die Öffnungszeiten gar halbiert wurden und dennoch mehr Gewinn als zuvor sich im Ergebnis widerspiegeln, kommt immer wieder der Satz unserer Klienten: "Hätte ich viel früher machen sollen..."

In diesem Moment wissen wir, es war nicht nur alles richtig, wir haben einen neuen Partner für lange Zeit. Manchmal sind daraus richtige Freundschaften entstanden.

MARKTANALYSE

Auswertung Ist-Zustand

Mitbewerberanalyse

Einzugsgebiet auswerten

Inneneinrichtung prüfen

Personalaufwand

PLANUNG

Gästekreise definieren 

Angebot überarbeiten

Passendes Ambiente

Marketing anpassen

Storytelling beginnen

UMSETZUNG

Einkauf und Konditionen

Personalanpassung

Kostenplanung prüfen

Veröffentlichung

Eröffnung planen

ÜBERGABE

Umsätze analysieren

Kostenplanung vergleichen

Variable Veränderungen

Gästezufriedenheit erhöhen

Zukunft absichern 

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram
  • Pinterest
  • Tumblr Social Icon